Aktuell gültige Coronaschutzregeln

Die Landesregierung sieht ein Stufenmodell für Lockerungen. Dazu bestehen Regelungen in drei Inzidenzstufen.

Die Stufe 3 gilt für Kreise und kreisfreie Städte mit Inzidenzwerten von 100 bis 50,1.
Die Stufe 2 gilt für Kreise und kreisfreie Städte mit Inzidenzwerten von 50 bis 35,1.
Die Stufe 1 gilt für Kreise und kreisfreie Städte mit Inzidenzwerten von 35 oder weniger.

Mülheim an der Ruhr befindet sich derzeit in der Inzidenzstufe 1.

In allen drei Stufen sind die Öffnungsschritte weiterhin an Schutzvorkehrungen geknüpft. Wie im Bundesinfektionsschutzgesetz festgelegt, stehen Geimpfte und Genesene (Immunisierte) negativ Getesteten gleich. Soweit für Zusammenkünfte und Veranstaltungen eine Höchstzahl zulässiger Personen oder Haushalte festgesetzt ist, werden immunisierte Personen nicht eingerechnet. Auch für Geimpfte und Genesene gelten jedoch weiterhin die allgemeinen Schutzmaßnahmen, etwa die Maskenpflicht.

Wird der Grenzwert über fünf Tage konstant unterschritten, können jeweils am übernächsten Tag weitere Lockerungen in Kraft treten.

Wichtig: Es handelt sich hierbei um eine vereinfachte Übersicht.
Rechtsverbindlich ist einzig die Coronaschutzverordnung des Landes NRW! Die konkreten Details können der Verordnung entnommen werden. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Coronaregeln-Sonderseite des Landes NRW.

Inzidenzstufe 3 (unter 100):

Kontaktbeschränkungen: 
Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus zwei Haushalten

Außerschulische Bildung:
Präsenzunterricht beispielsweise ist ohne Begrenzung auf eine Personenanzahl möglich. In Innenräumen gilt eine Testpflicht. Handelt es sich dabei um einen Unterricht mit Gesang oder Blasinstrumenten, ist die Personenzahl aufgrund des erhöhten Aerosolausstoßes auf fünf Personen begrenzt.

Kinder- und Jugendarbeit:
Finden die Treffen drinnen statt, gilt eine Beschränkungen auf zehn Teilnehmer*innen, draußen auf 20. Zudem gilt eine Testpflicht. Werden die Teilnehmenden zuvor getestet, sind auch Ferienangebote und -reisen möglich.

Kultur:
Voraussetzung sind ein fester Sitzplan und ein negatives Testergebnis der Zuschauerinnen und Zuschauer. Das NRW-Gesundheitsministerium spricht in den Vorgaben explizit von einer Sitzordnung im „Schachbrettmuster“, also versetzt.

Alle Kulturangebote, die in einem Gebäude stattfinden, obliegen einer Höchstzahl an 250 Gästen. Dazu zählen Konzerte, Theater, Opern und Kinos. Im Freien können Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen stattfinden.

Für den nicht-berufsmäßigen Probenbetrieb gelten im Freien keine Personenbeschränkungen, im Inneren dürfen sich zwanzig Personen treffen. Voraussetzung ist ein negatives Testergebnis. Singen und das Spielen von Blasinstrumenten sind nicht erlaubt.

Sport:
Kontaktfreier Außensport auf und außerhalb von Sportanlagen ist bis zu einer Personenzahl von 25 zulässig. Freibäder dürfen zur Sportausübung für Gäste öffnen, die ein negatives Testergebnis vorlegen können. Liegewiesen bleiben gesperrt.

Im Freien sind bei Sportveranstaltungen bis zu 500 Zuschauer erlaubt, sofern sie auf einem Sitzplan klar zugeordnet werden und einen negativen Test vorzeigen können.

Freizeit:
„Kleinere Außen-Einrichtungen“ wie Minigolfanlagen, Kletterparks und Hochseilgärten dürfen für Gäste öffnen, die ein negatives Testergebnis vorweisen können. Ausflugsfahrten mit Schiffen sind ebenfalls bei negativem Corona-Test erlaubt.

Einzelhandel (nicht Grundversorgung):
Auch in Geschäften, die nicht zu Grundversorgung gehören, ist ein Einkaufen wieder ohne Termin und ohne negativen Test möglich. Pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche darf maximal eine Kundin oder ein Kunde gleichzeitig im Geschäft sein.

Messen und Märkte:
Messen und Ausstellungen dürfen stattfinden, sofern sie ein Hygienekonzept vorweisen können und die Personenzahl begrenzen.

Gastronomie:
Außengastronomie mit einer Testpflicht und festen Sitzplätzen darf öffnen. Die Regel, dass im Umkreis der Gastronomie keine Speisen und Getränke verzehrt werden dürfen, entfällt.

Beherbergung/Tourismus:
Übernachtungen in Ferienwohnungen, in Wohnmobilen oder auf Campingplätzen sind erlaubt. Das NRW-Gesundheitsministerium spricht von „autarken“ Übernachtungen. Hotels dürfen private Übernachtungen und Frühstück anbieten. Darüber hinaus ist keine weitere Innengastronomie erlaubt. Es gilt eine Testpflicht.
 

Inzidenzstufe 2 (unter 50): 

Kontaktbeschränkungen:
Angehörige aus drei Haushalten können sich ohne weitere Einschränkungen im öffentlichen Raum treffen. Sofern alle Beteiligten negativ getestet sind, können sich auch zehn Personen unabhängig ihrer Haushalte treffen.

Außerschulische Bildung:
Präsenzunterricht beispielsweise ist ohne Begrenzung auf eine Personenanzahl möglich. In Innenräumen gilt eine Testpflicht. Ein Mindestabstand muss nicht eingehalten werden, sofern es einen festen Sitzplan gibt.

Handelt es sich dabei um einen Unterricht mit Gesang oder Blasinstrumenten, ist die Personenzahl aufgrund des erhöhten Aerosolausstoßes auf zehn Personen begrenzt. Diese müssen einen negativen Corona-Test vorweisen können.

Kinder- und Jugendarbeit:
Finden die Treffen drinnen statt, gilt eine Beschränkungen auf 20 Teilnehmer*innen, draußen auf 30. Zudem gilt eine Testpflicht. Werden die Teilnehmenden zuvor getestet, sind auch Ferienangebote und -reisen möglich. Eine Maskenpflicht gibt es nicht.

Kultur:
Voraussetzung sind ein fester Sitzplan und ein negatives Testergebnis der Zuschauerinnen und Zuschauer. Das NRW-Gesundheitsministerium spricht in den Vorgaben explizit von einer Sitzordnung im „Schachbrettmuster“, also versetzt.

Alle Kulturangebote, egal ob sie drinnen oder draußen stattfinden, obliegen einer Höchstzahl von 500 Gästen. Dazu zählen Konzerte, Theater, Opern und Kinos.

Für den nicht-berufsmäßigen Probenbetrieb gelten im Freien keine Personenbeschränkungen, im Inneren dürfen sich 20 Personen treffen. Voraussetzung ist ein negatives Testergebnis. Singen und das Spielen von Blasinstrumenten sind erlaubt.

Sport:
Kontaktsport ist im Freien mit bis zu 25 Personen zulässig. Drinnen dürfen maximal zwölf Personen gemeinsam einen Kontaktsport ausüben, sofern eine Kontaktnachverfolgung sichergestellt ist (z.B. Teilnahmelisten) und negative Tests vorliegen.

Für kontaktfreien Sport gibt es keine Personenbegrenzung, egal ob drinnen oder draußen. Die Regeln gelten auch für Fitnessstudios.

Im Freien sind bei Sportveranstaltungen bis zu 1000 Zuschauer erlaubt, die Begrenzung von 33 Prozent der Kapazität des Stadions darf nicht überschritten werden.

Auch in geschlossenen Sporthallen sind Zuschauer zulässig bis zu einer Höchstanzahl von 500. Voraussetzung sind ein negativer Test sowie ein fester Sitzplan im Schachbrettmuster.

Freizeit:
Sofern die Sieben-Tage-Inzidenz von NRW ebenfalls unter 50 liegt, dürfen für negativ Getestete öffnen:

  • alle Bäder, Saunen und Indoorspielplätze
  • Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historische Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen

Einzelhandel (nicht Grundversorgung):
Pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche darf maximal eine Kundin oder ein Kunde gleichzeitig im Geschäft sein.

Messen und Märkte:
Jahr- und Spezialmärkte dürfen mit Personenbegrenzung öffnen. Auch Kirmeselemente sind für negativ Getestete zulässig.

Tagungen und Kongresse:
Maximal 500 Teilnehmer erlaubt, sofern ein negativer Test vorliegt. Hierbei wird nicht unterschieden, ob die Tagung drinnen oder draußen stattfindet.

Private Veranstaltungen:
Im Freien sind private Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen erlaubt, drinnen mit bis zu 50. Dazu zählen jedoch keine Partys.

Gastronomie:
In der Außengastronomie entfällt die Testpflicht. Auch Gastronomie in Gebäuden wird erlaubt, sofern die Gäste negativ getestet sind und einen festen Platz haben. In Betriebskantinen entfällt für Betriebsangehörige die Testpflicht.

Beherbergung/Tourismus:
Privaten Gästen darf eine „volle gastronomische Versorgung“ angeboten werden.
 

Inzidenzstufe 1 (unter 35)

Kontaktbeschränkungen:
Angehörige aus fünf Haushalten können sich ohne weitere Einschränkungen im öffentlichen Raum treffen. Ebenfalls möglich sind Treffen von bis zu 100 Personen aus beliebig vielen Haushalten, das aber nur mit aktuellem negativen Coronatest.

Außerschulische Bildung:
Außerschulische Bildungsangebote sind bei ausreichender Belüftung ohne Maske an einem festen Sitzplatz möglich. 
Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten ist innen mit bis zu 30 Personen erlaubt, sofern negative Testergebnisse vorliegen.

Kinder- und Jugendarbeit: 
Bei Treffen in Innenräumen dürfen bis zu 30 Personen teilnehmen, außen bis zu 50 – jeweils ohne Altersbegrenzung und ohne Coronatest.

Kultur: 
Voraussetzung sind ein fester Sitzplan und ein negatives Testergebnis der Zuschauerinnen und Zuschauer. Das NRW-Gesundheitsministerium spricht in den Vorgaben explizit von einer Sitzordnung im „Schachbrettmuster“, also versetzt.

Alle Kulturangebote, die in einem Gebäude stattfinden, obliegen einer Höchstzahl an 1000 Gästen. Dazu zählen Konzerte, Theater, Opern und Kinos.

Für den „nicht-berufsmäßigen Probenbetrieb“ gelten im Freien keine Personenbeschränkungen, in Innenräumen dürfen sich bis zu 50 Personen treffen. Wird gesungen oder ein Blasinstrument gespielt, sind maximal 30 Personen erlaubt. Ausnahme: Treffen sich die Teilnehmer*innen in einem besonders großen Raum (Kirche, Konzertsaal), dürfen auch mit Gesang und Blasinstrumenten 50 Personen zusammenkommen.

Festivals und ähnliche Großveranstaltungen sind bei entsprechend stabiler Inzidenz erst ab 1. September mit bis zu 1.000 Zuschauer*innen möglich. Voraussetzung sind negative Corona-Tests und ein genehmigtes Konzept.

Sport:
Kontaktsport ist mit bis zu 100 Personen zulässig, sofern sie negativ getestet wurden (sowohl draußen als auch drinnen). Wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, ist der Sport ohne vorherigen Test möglich.

Im Freien dürfen mehr als 1.000 Personen zuschauen, begrenzt auf höchstens 33 Prozent der vorhandenen Sitzplatz-Kapazität. Innen sind bis zu 1.000 Zuschauer (max. 33 Prozent der Kapazität) erlaubt, sofern negative Tests, ein Sitzplan sowie eine Sitzordnung nach Schachtbrettmuster vorhanden sind.

Ab 1. September 2021:
Sportfeste ohne Personenbegrenzung mit genehmigtem Konzept und negativen Tests erlaubt.

Freizeit: 
Freibäder können ohne Corona-Test besucht werden.

Bordelle und derartige Einrichtungen dürfen öffnen; Besuche nur mit einem aktuellen negativen Coronatest.

Clubs und Discos dürfen öffnen, jedoch nur draußen und mit höchstens 100 Personen und aktuellem negativem Coronattest. Ab 1. September sollen Clubs und Discos auch die Innenräumen öffnen – dann unbegrenzt, jedoch mit Coronatest und nur bei genehmigtem Hygiene-Konzept. Zusätzliche Voraussetzung für den Schritt im September ist eine NRW-weite Inzidenz niedriger als 35.

Einzelhandel (nicht Grundversorgung):
Die Zugangsbeschränkungen für Einzelhandelsgeschäfte mit mehr als 800 Quadratmetern Verkaufsfläche entfallen.

Messen und Märkte:
Ab 1. September sind Kirmes-Veranstaltungen, Jahrmärkte und andere Markt-Veranstaltungen wie etwa Trödel- oder Mittelaltermärkte bei entsprechender stabiler Inzidenz möglich. Teilnehmer*innen und Besucher*innen benötigen keinen Coronatest.

Tagungen und Kongresse sind beschränkt auf bis zu 1.000 Teilnehmer*innen, egal ob in Innenräumen oder draußen. Zudem muss man einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen.

Private Veranstaltungen und Partys:
Private Feiern (ohne Partys) dürfen unter freiem Himmel mit bis zu 250 Gästen stattfinden; ein Corona-Test ist nicht notwendig. Für Innenräume liegt die Höchstzahl der Gäste bei 100 Personen – mit Pflicht zur Vorlage eines Corona-Tests.

Private Partys sind mit Corona-Test möglich, aber nur für höchstens 100 Personen unter freiem Himmel und 50 Gästen in geschlossenen Räumen. Die Abstandsregeln entfallen.

Große Festveranstaltungen:
Schützenfeste, Stadtfeste und ähnliche Veranstaltungen sind ab 1. September bei einer stabilen NRW-weiten Inzidenz unter 35 ohne Besucherbegrenzung möglich. Soweit der NRW-Durchschnitt höher liegt, aber örtlich den Kriterien der Inzidenzstufe 1 entspricht, sind höchstens 1.000 Besucher*innen zulässig. Veranstaltende müssen dann zudem ein genehmigtes Hygienekonzept vorweisen.

Gastronomie:
In der Gastronomie entfällt auch in Innenräumen bei einer NRW-weit gemessenen "stabilen" Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 die Testpflicht für Gäste.

Beherbung/Tourismus:
Für Busreisen gilt noch nicht die volle Lockerung. Busse dürfen zwar bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt werden, aber nur, wenn alle Gäste aus Regionen stammen, in denen der jeweilige Wert der Sieben-Tage-Inzidenz stabil bei 35 oder darunter liegt.

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