Ärztinnen und Ärzte im Mülheimer Zentrum bieten Sonder-Impfaktion an

Weitere Maßnahme zur Senkung der Inzidenzen in Mülheim an der Ruhr

„Um Hotspots in Mülheim einzudämmen hat die Stadt Mülheim bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen. Die Inzidenzen der einzelnen Stadtteile wurden berechnet und deren Entwicklung über Wochen beobachtet. Die Bevölkerung der verschiedenen Stadtteile mit hohen Inzidenzen wurde gezielt über soziale Medien angesprochen und auch mittels Flyern an die Einhaltung der Hygieneregeln erinnert“, so Krisenstabsleiter Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort.

Um eine Ausbreitung der Infektionen in andere Stadtteile möglichst einzudämmen, werden weitere Sonderimpfaktionen durchgeführt. Im Sinne einer risikoorientierten Gefahrenabwehr und aus epidemiologischer Sicht ist dies neben einem großzügigen und niederschwelligen Testangebot, das bereits über die Bürgertests und das städtische Diagnosezentrum realisiert wird, die einzige Möglichkeit, die Inzidenz mittelfristig zu senken und somit die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.

Die urologische Facharztpraxis Dr. Horst Godo, Kaiserstraße 65 und die Kinderarztpraxis Dr. Ulrike Breckling, Delle 46 sollen durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales kurzfristig zu einer sogenannten Schwerpunktpraxen ernannt werden. Das Team der Praxis Dr. Godo wird für den 14. und 15. Mai und das Team um Dr. Ulrike Breckling am 13. und 14. Mai je 500 Impftermine vergeben können.

Anmeldungen zu dieser Impfaktion sind ausschließlich über die E-Mail-Adressen godo.impfen@gmail.com und impfen@dr-breckling.de möglich. Die Aktion gilt nur für Impfberechtigte aus dem Bezirk Altstadt I, Postleitzahl 45468. Bei den E-Mails bitte Anschrift gegebenenfalls Arbeitgeber*in und Priorisierungsgruppe angeben.

Die Einhaltung der Impfreihenfolge nach der Bundesimpfverordnung wird durch Anamnesebögen abgesichert. Es wird Impfstoff eingesetzt, der aus einem Landeskontingent abgerufen werden kann.
„Die Stadt Mülheim folgt damit ersten anderen Städten wie zum Beispiel Köln und Essen, wo ebenfalls damit begonnen wird, zur gezielten Bekämpfung besonders hoher Inzidenzen mit Impfungen entgegenzuwirken und setzt die erfolgreiche Sonderimpfaktion in Styrum jetzt auch in weiteren Stadtteilen fort. Diese Vorgehensweise entspricht zudem Forderungen der Bundes- und Landesregierung, verstärkt dort zu impfen, wo besonders hohe Inzidenzzahlen festgestellt werden“, ergänzt Stadtsprecher Volker Wiebels.

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