"Ab wann kann ich mich impfen lassen?"

Impfen im Impfzentrum: Das Foto zeigt eine Impfschale in der Spritzen liegen; eine davon wird von einer Hand in Medizinhandschuhen und -kittel herausgenommen aus der Schale. (Foto: Online-Redaktion)

"Ab wann kann ich mich impfen lassen?" - immer wieder haben Bürgerinnen und Bürger der Stadt in den ersten Tagen des neuen Jahres diese Frage gestellt.
"In einer Pressekonferenz hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann am Montag, 4. Januar, angekündigt, mobile 80-jährige könnten ab Februar die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen aufsuchen. Ab dem 18. Januar sollen die Betroffenen auch mit einem Schreiben des Ministers über das Verfahren informiert werden", so Mülheims Krisenstabsleiter, Stadtdirektor Dr. Frank Steinfort.

Zum Schreiben ergänzt er: "Wir kennen den Wortlaut des Briefes noch nicht. Er ist uns kurzfristig angekündigt. Wenn er uns vorliegt, werden wir wissen, welche Informationen wir noch ergänzen müssen, damit die über 80-jährigen Bürgerinnen und Bürger Mülheims so gut wie möglich über alles rund um die Impfung inklusive Terminvereinbarung und Ablauf unterrichtet sind."

Noch keine Terminvereinbarungen im Impfzentrum möglich

Nach wie vor gilt aber: Zum jetzigen Zeitpunkt können noch keine Termine für einen Besuch des Impfzentrums vereinbart werden, auch Wartelisten werden nicht geführt. Aus diesem Grund bitten alle Beteiligten darum, weder bei der Stadtverwaltung noch bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) anzurufen, um einen Termin zu vereinbaren. „Dies blockiert aktuell unnötig Kapazitäten, die für andere Aufgaben benötigt werden. Sobald die KV die für einen Besuch des Impfzentrums zwingend notwendigen Termine über die Telefonnummer 116 117 oder über das Internet vergeben kann, wird dies bekanntgeben“, ergänzt Mülheim Stadtpressesprecher Volker Wiebels.

Stichwort Impfreihenfolge

Grundlage für die Reihenfolge, in der auch die Bürgerinnen und Bürger Mülheims gegen Corona geimpft werden, ist eine Rechtsverordnung des Bundes. Sie nennt als vorrangig zu berücksichtigende Gruppen Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen, Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben, Mitarbeitende in Notaufnahmen, des Rettungsdienstes und von COVID-19 Stationen sowie Beschäftige in medizinischen Einrichtungen sowie in der ambulanten und stationären Altenpflege mit engem Kontakt zu den besonders gefährdeten Gruppen.

Da in den stationären Pflegeheimen die schwersten Verläufe und die meisten Todesfälle zu verzeichnen sind, hat Nordrhein-Westfalen sich in diesem Rahmen dazu entschieden, zunächst dort Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende zu impfen.

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