Sanierung/ Modernisierung SZ Saarn – Modulbau Ersatzneubau

Kurzbezeichnung: 
MH-REFERAT_VI-2020-4057
Typ: 
Bauleistung
CPV: 

45214220-8

Bau von weiterführenden Schulen
Kurzbeschreibung des Auftrags: 
Zusätzliche Auskünfte oder Unterlagen können eingesehen oder angefordert werden bei: 

Siehe Kontakt-Daten unter Weitere Informationen!

Ablauf der Zuschlags- und Bindefrist: 
20.05.2021
Beginn der Leistungen: 
21.04.2022
Beginn der Leistungen: 
Fertigstellung: 
29.11.2022
Fertigstellung: 
Zuschlagskriterien: 

Das Zuschlagskriterium ist der niedrigste Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.

Hinweise: 

Eignungsnachweise:
Bitte laden Sie bei Angebotsabgabe folgende Unterlagen hoch:

• „Deckblatt-VOB“ der Stadt Mülheim an der Ruhr
• Leistungsprogramm nebst Konzept im Dateiformat PDF oder GAEB. Der Auftraggeber behält sich die Nachforderung des jeweils anderen Dateiformates vor.
• Eigenerklärung zur Eignung entsprechend Formblatt (VHB) 124, alternativ Angabe der Nummer, unter der das Unternehmen im Präqualifikationsverzeichnis geführt wird
• Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (Formblatt VHB 235)
• Aufgaben und Zuständigkeiten sind in einem ausführlichen und erschöpfenden Organigramm mit Nennung der jeweiligen Ansprechpartner, des Projektleiters und der Fachbauleiter mit dem Angebot einzureichen.
• Benennung eines Firmenbauleiters des Auftragnehmers (bevollmächtigter Vertreter)
• ggf. Benennung des bevollmächtigten Unternehmens, dass die Bieter- oder Arbeitsgemeinschaft vertritt

Vor Auftragserteilung werden folgende Eignungsnachweise/Unterlagen angefordert:

• Nachweis der Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder die Handwerksrolle des Unternehmenssitzes oder Wohnsitzes
• Unbedenklichkeitsbescheinigung über die Teilnahme am Sozialkassenverfahren der Bauwirtschaft
• Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen
• Freistellungsbescheinigung gemäß § 48b EStG
• Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft
• Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer (Formblatt 236)
• Angabe der Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
• Mindestens drei Referenznachweise vergleichbarer Leistungen der letzten 5 Jahre mit mindestens folgenden Angaben: Ansprechpartner; Art der ausgeführten Leistung; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfanges einschl. Angabe der ausgeführten Mengen; Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmer; stichwortartige Beschreibung der besonderen technischen und gerätespezifischen Anforderungen bzw. (bei Komplettleistung) Kurzbeschreibung der Baumaßnahme einschließlich eventueller Besonderheiten der Ausführung; Angabe zur Art der Baumaßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal); Angabe zur vertraglichen Bindung (Hauptauftragnehmer, ARGE-Partner, Nachunternehmer); ggf. Angabe der Gewerke, die mit eigenem Leitungspersonal koordiniert wurden; Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung der Leistung
• Versicherungsbestätigung der Betriebshaftpflichtversicherung
• Formblätter (VHB) 221 bzw. 222, ggf. Formblatt (VHB) 223.
• Ab einem Auftragswert von 30.000 € netto zusätzlich die Urkalkulation im verschlossenen Umschlag. Der Auftraggeber ist berechtigt, den Umschlag zu öffnen und die Kalkulation bei Bedarf einzusehen. Diskretion wird seitens des Auftraggebers gewährleistet.
• Weiterhin behält sich der AG vor, nach Abgabe des Angebotes durch den Bieter zusätzliche Erläuterungen zu dem Angebot zu verlangen

Ab einem Auftragswert von 30.000 € wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO angefordert.

Sofern geforderte Unterlagen nicht innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nach Aufforderung vorgelegt werden, wird das Angebot von der Wertung ausgeschlossen.

Weitere Informationen: 

Ausschreibende Stelle und Angebotsadresse: Stadt Mülheim an der Ruhr, Der Oberbürgermeister, Referat VI, Hans-Böckler-Platz 5, 45468 Mülheim an der Ruhr, Tel.: 0208/455-6042, Fax: 0208/455-58-6042, E-Mail: vergabe@muelheim-ruhr.de.

Angebote oder Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache abzufassen und bis zum Öffnungstermin ausschließlich elektronisch in Textform über die Homepage der Stadt Mülheim an der Ruhr hochzuladen. Für die Abgabe von Angeboten oder Teilnahmeanträgen ist eine Registrierung zwingend erforderlich. Eine Übermittlung von Angeboten oder Teilnahmeanträgen per E-Mail oder in Papierform ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss.

Sicherheitsleistungen werden in Form von Bürgschaften nach den Grundsätzen der §§ 9c VOB/A bzw. 9c EU VOB/A und 17 VOB/B bzw. 21 Abs. 5 UVgO und 18 VOL/B verlangt. Als Zahlungsbedingung ist § 16 VOB/B bzw. 17 VOL/B maßgebend.

Beschwerdestelle im Rahmen nationaler Verfahren (VOB/A, UVgO):
Bezirksregierung Düsseldorf, Dezernat 34, Am Bonneshof 35, 40474 Düsseldorf

Nachprüfungsstelle im Rahmen EU-weiter Verfahren (VOB/A-EU, VgV):
Vergabekammer Rheinland c/o Bezirksregierung Köln, Zeughausstraße 2-10, 50667 Köln

Kommentare

9

Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für die Bereitstellung der UNterlagen. Wir stellen unsere Gebäude in vorgefertigten, RAL-zertifizierten und beidseitig beplankten Holztafelelementen her.
Ist diese Art des Holzbaus für die Ausschreibung erlaubt.

Antwort:
Die Wahl des Fertigungsverfahrens sowie des Materials für die Module wurde in der Ausschreibung bewusst offen gehalten.
Die angebotenen Systeme müssen allen Anforderungen der FLB entsprechen. Hierbei muss ein besonderes Augenmerk auf die Einhaltung des Brandschutzes gesetzt werden.

Bieterfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
ist die Angebotsabgabe am 08.03.2021 9.00 h oder am 26.04.2023 um 9.00 h ,
da in den Ausschreibungsunterlagen zwei unterschiedliche Formulare hinterlegt sind.

Antwort:
Aufgrund eines Übertragungsfehlers wurde das Datum der Angebotseröffnung und des Ablaufs der Bindefrist ursprünglich falsch dargestellt. Die Angebotsöffnung erfolgt wie oben dargestellt am 08.03.2021 um 9.00 Uhr. Der Ablauf der Bindefrist erfolgt am 06.05.2021. Die Unterlagen wurden entsprechend geändert.

Bietrfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
würden Sie uns freundlicher Weise konkret die gänderten Dokumente benennen, damit wir nicht alle erneut herunterladen müssen?

Antwort:
Geändert wurden die Daten Angebotsöffnung und Bindefrist in dem Dokument "Deckblatt-VOB EU Offenes Verf..zip". Neu hinzugekommen ist das Dokument "210107 EU-Bekanntmachung_Änderung.pdf" indem die Änderung bei der EU bekannt gegeben wurde.

Bieterfrage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
diese Unterlagen wurden bereits am 07.01.21 ersetzt, ist das richtig? Ich kann keine weitere Änderungen feststellen.
Antwort:
Das ist richtig. Die Unterlagen wurden am 07.01.2021 ersetzt.

Frage:
Bei Errichtung des Gebäudes in Holztafelbauweise genügen die bauseitigen Streifenfundamente nicht.
Gehen wir recht in der Annahme, dass die zusätzlich benötigte Bodenkonstruktion (Bodenplatte) vom Bieter angeboten werden muss? Bzw. ist eine Änderung des bauseitigen Leistungssolls möglich?

Antwort:
Eine zusätzlich notwendige Bodenplatte ist vom Anbieter für Modulbau nicht anzubieten, bzw. in den Gesamtpreis einzukalkulieren. Diese Leistung würde im Auftragsfall durch den separat zu beauftragenden Rohbauer ausgeführt werden. Dennoch wird im Zuge der Angebotsprüfung die zusätzlich notwendige Rohbauleistung dem Gesamtpreis des Modulbaues addiert, um eine Vergleichbarkeit der Angebote zu erlangen. Daher ist im o.g. Fall dem Angebot eine Dimensionierung der zusätzlichen Leistung (Bodenplatte) incl. Stahlanteil sowie die Benennung der in die Bodenplatte einzuleitenden Lasten mit abzugeben.

Des Weiteren weisen wir nochmals auf den vorverlegten Submissionstermin am 08.03.2021 hin, wie am 07.01.2021 veröffentlicht!

Fragen:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bitten um Beantwortung nachstehender Fragen:
Gemäß Ihrer Antwort vom 28. Januar 2021 zum Thema Holztafelbauweise und Streifenfundamente sind von den Anbietern für Modulbau Angaben zur Dimensionierung der zusätzlichen Leistung (Bodenplatte) zu machen, zudem eine Lastenplan beizufügen.
Unsere Art der Modulbauweise benötigt jedoch keine Bodenplatte. Die in Ihren Ausschreibungsunterlagen definierte Gründungsleistung ist mehr als ausreichend, weswegen wir keine zusätzlichen Angaben zur Verfügung stellen werden.
Bitte bestätigen Sie uns, dass uns keine Vergleichbarkeitskosten - die unserer Meinung nach in einer Holztafelbauweise anfallen - auferlegt werden.
Gemäß Ihrer Bekanntmachung ist mit Angebotsabgabe ein Leistungsprogramm nebst Konzept beizufügen.
Wir bitten um Erläuterung was hierunter zu verstehen ist?

Antworten:
Es ist richtig, dass keine Vergleichskosten für eine Bodenplatte bei der Angebotsprüfung anfallen, wenn das angebotene System auf den bauseitigen Streifenfundamenten gem. beigefügter Ausschreibungsplanung errichtet werden kann.

Mit dem Leistungsprogramm ist die FLB gemeint, die als GAEB und PDF gefordert werden.
Das Konzept sollte mindestens eine Beschreibung des angebotenen Systems in Hinblick auf Konstruktion, Brandschutz und Bauphysik, beinhalten, sowie eine Aussage zum Bauablauf und der Bauzeit enthalten.

Frage:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir bitten um Beantwortung nachstehender Frage:
1. Aufgrund coronabedingter Einschränkungen nimmt die Ausarbeitung Ihres Angebotes etwas mehr Zeit in Anspruch. Ist es möglich den Abgabetermin um 14 Tage zu verschieben, sprich vom 08.03.2021 auf den 22.03.2021?

Antwort
Die Angebotsfrist wird um 14 Tage verlängert bis zum 22.03.2021, 09:00 Uhr. Die Bindefrist läuft bis zum 20.05.2021. In den Ausschreibungsunterlagen wurde das „Deckblatt VOB“ entsprechend ausgetauscht. Bitte achten Sie auf die Verwendung des aktualisierten Deckblattes.

Frage 1:
„In Ihrer Ausschreibung ist in Ihrem Schnitt „9071_6_A_SN_-_1-100_030“ eine Abhanghöhe von 1.300 mm inkl. Unterkonstruktion und Platte gezeichnet. In dem Plan „2018-12-03 Vordimensionierung Aulaträger“ ist ein 900 mm hoher Stahlträger geplant. In Ihrem Lüftungsplan „9071_E_L_00_1-100“ ist in diesem Bereich jedoch auch ein Lüftungskanal mit einem Querschnitt mit teilweise 500 geplant. Wie ist hiermit umzugehen? Eine Vergrößerung der Halle ist nicht möglich, da man hier mit den Fenstern der Schule im 1. OG in diesem Bereich kollidieren würde.“

Antwort:
Die 900 mm hohen Verbundträger stammen aus einem früheren Planstand, in dem Haustechnikmedien durch Aussparungen im Träger gelegt wurden. Die aktuelle Ausschreibungsplanung berücksichtigt, dass die Haustechnikmedien in der Aula unterhalb der 700 mm hohen Träger geführt werden. Im Anhang zur Bieterantwort finden Sie eine Vordimensionierung mit 700 mm hohen Verbundträgern, die die Vordimensionierung der 900 mm hohen Träger ersetzt.

Frage 2:
„In Ihrem Plan „9071_6_4_GR_00_1-100_061“ haben Sie die bauseitige Gründung dargestellt. Hierbei sind jedoch keine Fundamente für die Lüftungseinhausung vorgesehen. Gehen wir recht in der Annahme das diese Fundamente bauseits erbracht werden?“

Antwort:
Die Fundamente für die Lüftungseinhausung werden durch den separat zu beauftragenden Rohbauer erbracht.
Ein ergänzender Hinweis: Sollten Fundamente für die Aufstellung des Lüftungsgerätes selbst erforderlich sein, bitten wir um Berücksichtigung im Angebot des Bieters.

Frage 3:
„Um in den auskragenden Bereichen die Lasten der Obergeschosse abzufangen sind weitere Stützen notwendig (ca. 5). Wird die Fundamentierung hierfür bauseits erbracht?“

Antwort:
Grundsätzlich ist gewünscht, dass die Auskragungen mit der geplanten Stützenanzahl hergestellt werden.
Sollten sich die Auskragungen jedoch nicht im angebotenen System abbilden lassen und weitere Stützen erforderlich sein, werden die Fundamente hierfür durch den separat zu beauftragenden Rohbauer ausgeführt werden. In diesem Fall ist im Angebot des Bieters eine Dimensionierung der zusätzlichen Leistung inkl. Stahlanteil, sowie die Benennung der in die Fundamente einzuleitenden Lasten mit abzugeben.

Frage 1:
„Auf Seite 231 des Leistungsverzeichnis sind Fabrikate für die Gebäudeautomation beschrieben. Sind diese zwingend einzuhalten, oder dürfen durch den Bieter gleichwertige Fabrikate angeboten werden?“

Antwort:
Durch den Bieter können auch gleichwertige Fabrikate angeboten werden. Hierbei sind die Anforderungen zur Gebäudeautomation einzuhalten.
Der Bieter wird gebeten das angebotene Fabrikat im Bemusterungsblatt „9071_Bemusterungsabfrage_191128.pdf“ einzutragen.

Frage 2:
„In Ihrem Dachansichtsplan „9071_6_A_DA_-_1-100_023“ ist eine innenliegende Entwässerung geplant. Darf die Entwässerung auch über außenliegende Fallrohre, z.B. nicht sichtbar in der Fassade erfolgen?“

Antwort:
Eine alternative Entwässerung über außenliegende Fallrohre, ist zulässig. Es ist zu beachten, dass die Fallrohre in dem Fall nicht sichtbar in der Fassade zu verlegen sind, und eine ausreichende, thermische Trennung zu gewährleisten ist.

Anmeldung erforderlich

Zum Verfassen von Bieterrückfragen und der Abgabe von Angeboten bitte Anmelden oder Registrieren.

Angebotsöffnung

Die Angebotsöffnung erfolgt am 22. März 2021 - 9:00 Uhr. Dieser Inhalt ist nicht mehr öffentlich zugänglich ab 22. März 2021 - 9:00 Uhr.

Informationen zur Ausschreibung

In dieser Ansicht können Sie alle Unterlagen der Ausschreibung herunterladen sowie Antworten der Vergabestelle auf Bieterfragen einsehen. Für die elektronische Kommunikation mit der Vergabestelle und die elektronische Abgabe eines Teilnahmeantrags oder Angebotes müssen Sie sich zuvor registrieren und anmelden.